TCM für Ärzte und Therapeuten

Was bietet die TCM für westliche Ärzte und Therapeuten?

Auf den ersten Blick mag uns die Traditionelle Chinesische Medizin unwissenschaftlich und antiquiert vorkommen. Das ist sie aber keineswegs – wegen ihrer wissenschaftlichen Fundierung und vor allem aus zwei weiteren Gründen:

  • Die Mustererkennung in der chinesische Syndromdiagnostik und
  • die Kombination von Behandlungsmethoden und Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention

Mustererkennung in der Chinesischen Syndromdiagnostik

Schon vor Jahrhunderten haben TCM-Ärzte erkannt, dass Symptome und Befunde kranker Menschen nicht in zufälligen Kombinationen auftreten, sondern immer in bestimmten Kombinationen bzw. Mustern – unabhängig von Geschlecht und Hautfarbe. Diese Muster werden als Syndrome bezeichnet.

Die Behandlungsmethoden und Lebensstilempfehlungen der TCM zielen auf diese Syndrome ab und nicht auf einzelne Symtpome oder klinische Diagnosen im Sinne der westlichen Schulmedizin. Was hat dieses Vorgehen für Vorteile? Ein Beispiel mag dies erläutern.

Zum Beispiel haben Menschen, die unter Kopfschmerzen leiden, eine von sieben verschiedenen Symptom- und Befund­kombinationen. Es gibt also sieben verschiedene Typen von Kopfschmerzen, die durch Mustererkennung unterschieden werden können. Und jeder dieser Typen wird in der TCM genau passend behandelt und beraten.

Vor allem bei chronischen, multimorbiden Erkrankungen ist die Mustererkennung von Symptomen und Befunden einer klinischen Diagnostik überlegen: Sie kann auch komplexe Patientenzustände differenzieren und Behandlungen und Lebensstilempfehlungen genau passend auf den einzelnen Menschen abstimmen.

Übrigens: So komplex das biologische System Mensch auch sein mag. Die Zahl der Symptom- und Befundmuster, mit denen Menschen auf ihre Lebensbedingungen reagieren, ist begrenzt. Die chinesische Syndromdiagnostik unterscheidet ca. 150 Syndrome bzw. Muster.

Auch für westliche Ärzte und Therapeuten ist die Syndromdiagnostik leicht zu erlernen.

Das Problem: Die TCM verwendet zur Benennung der Syndrome eine präwissenschaftliche, naturphilosophisch geprägte Begrifflichkeit. Dies ist für viele, naturwissenschaftlich ausgebildete Mediziner befremdlich. Sie tun sich schwer zu verstehen, dass die chinesischen Syndrombezeichnungen lediglich Namen sind für tatsächlich existierende Symptom- und Befundmuster.

Kombination von Behandlungsmethoden und Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention

In der TCM gilt der Grundsatz: „Gesundheitsförderung und Krankheitsvermeidung kommen vor der Therapie.“

Oder anders ausgedrückt: „Keine TCM-Therapie ohne Yang-Sheng-Coaching!“ TCM-Ärzte fördern und fordern die Mitarbeit ihrer Patienten. Sie behandeln sie nicht nur, sondern geben ihnen auch Lebensstilempfehlungen, damit die Betroffenen zu ihrer Genesung beitragen können.

Dies ist gerade bei Patienten mit chronischen Erkrankungen wichtig. Denn diese oft so genannten Zivilisationserkrankungen sind meist durch Lebensstilfehler der betroffenen Menschen verursacht. Behandlung alleine kann bei diesen Menschen nicht auf Dauer wirksam sein.

Ein gesundheitsfördernder und krankheitsvermeidender Lebensstil ist natürlich auch für gesunde Menschen sinnvoll. Die entsprechenden Methoden werden unter dem Begriff „Yang Sheng“ zusammengefasst. Wir übersetzen diesen Begriff mit „TCM-Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention“.

Die Yang-Sheng-Methoden sind

  • die Moxibustion,
  • die Selbstmassage,
  • das Qigong und
  • die TCM-Ernährung.

Gesunde ebenso wie kranke Menschen wenden diese Techniken an, um gesund zu bleiben bzw. zu ihrer Genesung beizutragen. Der Arzt hat dabei die Rolle des Beraters bzw. Begleiters. Er bringt Menschen diese Methoden bei und begleitet sie bei der Umsetzung.

Umfassende Informationen zum Yang Sheng finden Sie auf unserer Webseite www.yangsheng-gesund-leben.de.

Bild Professor Dr. Erich Wühr

Professor Dr. Erich Wühr

Honorarprofessor für Gesundheitsförderung und Prävention an der
TH Deggendorf

Mitbegründer und wissenschaftlicher Beirat der TCM-Klinik Bad Kötzting

Akupunktur Weblog

Info-Webseite

Akupunktur Weblog – kosten­loses chinesisches Akupunkturwissen

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Video „Einführung in die TCM – TCM für Ärzte und Therapeuten“

Wie wissenschaftlich ist die TCM?

Wussten Sie, dass die TCM-Wissenschaftlerin Frau Professor Tu Youyou von der Chinesischen Akademie für TCM Beijing im Jahr 2015 den Nobelpreis für Medizin gewonnen hat?

Der Preis wurde Frau Tu verliehen für ihre Entdeckung und Erforschung des Antimalaria-Wirkstoffs Artemisinin. Dieser Wirkstoff wird aus den Blättern und Blüten des Einjährigen Beifuß (Herba artemisiae annuae) extrahiert.

Diese Pflanze aus der Materia medica der chinesischen Medizin wird in Kombination mit anderen Heilpflanzen seit Jahrhunderten zur Behandlung der Malaria verwendet.

Sicher ist dies aktuell der herausragendste Beleg der Bedeutung der TCM für die moderne, wissenschaftliche Medizin. Aber auch aus unserer eigenen Forschung an der TCM-Klinik Bad Kötzting wissen wir um die Wirksamkeit chinesischer Heilmethoden.

Seit dreißig Jahren überprüfen wir im Sinne eines wissenschaftlichen Qualitätsmanagements, wie die TCM die Lebensqualität von Menschen verbessert. Die Ergebnisse sind beeindruckend und in Klinikberichten und wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht.

Sollten Sie jedoch immer noch an der Wissenschaftlichkeit der TCM zweifeln, so bitte ich Sie, einfach in der PubMed-Datenbank zu recherchieren: Geben Sie dort Begriffe wie „Traditonal Chinese Medicine“, „Chinese Medicine“, „Acupuncture“, „Tuina“ oder „Qigong“ ein. Sie werden eine Vielzahl von Artikeln finden – darunter nicht wenige Übersichtsarbeiten.

Zum Beispiel weist die PubMed-Datenbank zum Suchbegriff „Chinese Medicine“ 221.410 Suchergebnisse aus. Achten Sie bitte auch darauf, dass die Zahl wissenschaftlicher Artikel zur TCM in den Jahren seit 2000 exponentiell zunimmt.

Eigentlich sollte als Beweis der Wirksamkeit der TCM-Methoden allein die Tatsache genügen, dass sie sich seit Jahrtausenden bewährt hat und heutzutage ein Fünftel der Menschheit in diesem Medizinsystem betreut wird.

 

Wie wissenschaftlich ist die TCM?

Wussten Sie, dass die TCM-Wissenschaftlerin Frau Professor Tu Youyou von der Chinesischen Akademie für TCM Beijing im Jahr 2015 den Nobelpreis für Medizin gewonnen hat?

Der Preis wurde Frau Tu verliehen für ihre Entdeckung und Erforschung des Antimalaria-Wirkstoffs Artemisinin. Dieser Wirkstoff wird aus den Blättern und Blüten des Einjährigen Beifuß (Herba artemisiae annuae) extrahiert.

Diese Pflanze aus der Materia medica der chinesischen Medizin wird in Kombination mit anderen Heilfplanzen seit Jahrhunderten zur Behandlung der Malaria verwendet.

Sicher ist dies aktuell der herausragendste Beleg der Bedeutung der TCM für die moderne, wissenschaftliche Medizin. Aber auch aus unserer eigenen Forschung an der TCM-Klinik Bad Kötzting wissen wir um die Wirksamkeit chinesischer Heilmethoden.

Seit dreißig Jahren überprüfen wir im Sinne eines wissenschaftlichen Qualitätsmanagements, wie die TCM die Lebensqualität von Menschen verbessert. Die Ergebnisse sind beeindruckend und in Klinikberichten und wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht.

Sollten Sie jedoch immer noch an der Wissenschaftlichkeit der TCM zweifeln, so bitte ich Sie, einfach in der PubMed-Datenbank zu recherchieren: Geben Sie dort Begriffe wie „Traditonal Chinese Medicine“, „Chinese Medicine“, „Acupuncture“, „Tuina“ oder „Qigong“ ein. Sie werden eine Vielzahl von Artikeln finden – darunter nicht wenige Übersichtsarbeiten.

Zum Beispiel weist die PubMed-Datenbank zum Suchbegriff „Chinese Medicine“ 221.410 Suchergebnisse aus. Achten Sie bitte auch darauf, dass die Zahl wissenschaftlicher Artikel zur TCM in den Jahren seit 2000 exponentiell zunimmt.

Eigentlich sollte als Beweis der Wirksamkeit der TCM-Methoden allein die Tatsache genügen, dass sie sich seit Jahrtausenden bewährt hat und heutzutage ein Fünftel der Menschheit in diesem Medizinsystem betreut wird.

 

Buchcover Montakab

Chinesische Syndromdiagnostik

Die Syndromdiagnostik ist eine der Stärken der TCM, die auch für die westliche Schulmedizin wichtig sein kann: Der TCM-Arzt weiß, dass Symptome und Befunde bei einem kranken Menschen nicht in zufälliger Kombination auftreten, sondern immer in ganz bestimmten, unterscheidbaren Mustern (Syndromen). Der TCM-Arzt kann aufgrund des Syndroms eines Patienten passgenaue Behandlungen durchführen und Lebensstilempfehlungen geben.

Dabei geht er folgendermaßen vor:

Der TCM-Arzt untersucht seine Patienten nur mit seinen Sinnen „bewaffnet“. Die entsprechende Vorgehensweise wird in der TCM als die Vier Diagnostischen Methoden bezeichnet. Der TCM-Arzt

  • befragt (Interrogation),
  • inspiziert (Inspektion,vor allem die Zungendiagnostik),
  • betastet (Palpation, vor allem den Pulsdiagnostik)
  • hört und riecht (Auskulation und Olfaktion).

Achtung: Für moderne TCM-Ärzte ist natürlich auch die westliche, schulmedizinische Diagnostik obligat – schon aus Gründen der Sorgfaltspflicht.

Das Ergebnis dieser Untersuchung mit den Vier Diagnostischen Methoden ist eine Liste von Symptomen und Befunden.

Durch die Anwendung der so genannten Theorien der TCM erkennt der TCM-Arzt in der Liste von Symptomen und Befunden ein Muster – ein Syndrom. Dies wird als Chinesische Syndromdiagnostik bezeichnet.

Unser Lehrer Professor Liao Jiazhen hat uns zur Mustererkennung eine Vorgehensweise in sieben Entscheidungsschritten beigebracht, die jeder Arzt und Therapeut lernen kann. Das Ergebnis dieser Vorgehensweise ist eine chinesische Diagnose – eine Bezeichnung für das vorliegende Syndrom- und Befundmuster.

Die Therapieverfahren und Lebensstilempfehlungen eines TCM-Arzt sind den chinesischen Diagnosen zugeordnet … siehe Video „Einführung in die TCM“. Ein TCM-Arzt behandelt also Symptom- und Befundmuster und nicht einzelne Symptome oder klinische Diagnosen.

In jüngerer Zeit hat der britische TCM- und Kräuterexperte Jeremy Ross ein System von differentialdiagnostischen Fragen erarbeitet, mit dem die Idenfizierung von Symptom- und Befundmustern schnell und sicher erfolgen kann.

Chinesische Syndromdiagnostik

Die Syndromdiagnostik ist eine der Stärken der TCM, die auch für die westliche Schulmedizin wichtig sein kann: Der TCM-Arzt weiß, dass Symptome und Befunde bei einem kranken Menschen nicht in zufälliger Kombination auftreten, sondern immer in ganz bestimmten, unterscheidbaren Mustern (Syndromen). Der TCM-Arzt kann aufgrund des Syndroms eines Patienten passgenaue Behandlungen durchführen und Lebensstilempfehlungen geben.

Dabei geht er folgendermaßen vor:

Der TCM-Arzt untersucht seine Patienten nur mit seinen Sinnen „bewaffnet“. Die entsprechende Vorgehensweise wird in der TCM als die Vier Diagnostischen Methoden bezeichnet. Der TCM-Arzt

  • befragt (Interrogation),
  • inspiziert (Inspektion,vor allem die Zungendiagnostik),
  • betastet (Palpation, vor allem den Pulsdiagnostik)
  • hört und riecht (Auskulation und Olfaktion).

Achtung: Für moderne TCM-Ärzte ist natürlich auch die westliche, schulmedizinische Diagnostik obligat – schon aus Gründen der Sorgfaltspflicht.

Das Ergebnis dieser Untersuchung mit den Vier Diagnostischen Methoden ist eine Liste von Symptomen und Befunden.

Durch die Anwendung der so genannten Theorien der TCM erkennt der TCM-Arzt in der Liste von Symptomen und Befunden ein Muster – ein Syndrom. Dies wird als Chinesische Syndromdiagnostik bezeichnet.

Unser Lehrer Professor Liao Jiazhen hat uns zur Mustererkennung eine Vorgehensweise in sieben Entscheidungsschritten beigebracht, die jeder Arzt und Therapeut lernen kann. Das Ergebnis dieser Vorgehensweise ist eine chinesische Diagnose – eine Bezeichnung für das vorliegende Syndrom- und Befundmuster.

Die Therapieverfahren und Lebensstilempfehlungen eines TCM-Arzt sind den chinesischen Diagnosen zugeordnet … siehe Video „Einführung in die TCM“. Ein TCM-Arzt behandelt also Symptom- und Befundmuster und nicht einzelne Symptome oder klinische Diagnosen.

In jüngerer Zeit hat der britische TCM- und Kräuterexperte Jeremy Ross ein System von differentialdiagnostischen Fragen erarbeitet, mit dem die Idenfizierung von Symptom- und Befundmustern schnell und sicher erfolgen kann.

Buchcover Kirschbaum

Chinesische Kräutertherapie

Nicht die Akupunktur, sondern die Therapie mit Naturstoffen ist in China das wichtigste Behandlungsverfahren der TCM: In ungefähr 90% der Behandlungen von chinesischen Patienten werden pflanzliche, tierische und mineralische Arzneien verordnet.

In unserer deutschen Klinik werden ausschließlich Kräuter verwendet, die aus China importiert werden. Diese Kräuter werden nicht als Einzelkräuter, sondern als Kräutermischungen verschrieben. Die häufigste Darreichungsform ist das Dekokt – die Abkochung.

Chinesische Kräuterrezepte sind sehr wirksame Medikamente, die auch zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen haben können. Deshalb ist eine fundierte Ausbildung unbedingt notwendig, um diese „mächtige“ Therapie anzuwenden.

Die umfangreiche Materia medica der TCM ist sehr gut dokumentiert und wissenschaftlich untersucht. Die Forschung zu chinesischen (und westlichen) Kräutern wird auf der ganzen Welt vorangetrieben. Vor allem seit der Antimalaria-Wirkstoff Arteminisin entdeckt wurde, wofür 2015 der Nobelpreis für Medizin verliehen wurde. Die Forscher hoffen, im „Arzneischatz“ der TCM weitere wirksame Heilstoffe zu entdecken.

Aus unserer Erfahrung entfalten chinesische (und westliche) Kräuter ihre Wirkung am besten, wenn sie in Kombinationen (chinesische Kräuterrezepte) angewendet werden.

Wir möchten hier wieder auf den britischen TCM- und Kräuterexperten Jereny Ross verweisen, der in seiner „Integrativen Chinesen Medizin“ chinesische und westliche Kräuter kombiniert und anwendet. Er bezieht sich dabei nicht nur auf traditionelle Überlieferungen, sondern bezieht auch die Ergebnisse der modernen, pharmologischen und botanischen Forschung ein.

 

Chinesische Kräutertherapie

Nicht die Akupunktur, sondern die Therapie mit Naturstoffen ist in China das wichtigste Behandlungsverfahren der TCM: In ungefähr 90% der Behandlungen von chinesischen Patienten werden pflanzliche, tierische und mineralische Arzneien verordnet.

In unserer deutschen Klinik werden ausschließlich Kräuter verwendet, die aus China importiert werden. Diese Kräuter werden nicht als Einzelkräuter, sondern als Kräutermischungen verschrieben. Die häufigste Darreichungsform ist das Dekokt – die Abkochung.

Chinesische Kräuterrezepte sind sehr wirksame Medikamente, die auch zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen haben können. Deshalb ist eine fundierte Ausbildung unbedingt notwendig, um diese „mächtige“ Therapie anzuwenden.

Die umfangreiche Materia medica der TCM ist sehr  gut dokumentiert und wissenschaftlich untersucht. Die Forschung zu chinesischen (und westlichen) Kräutern wird auf der ganzen Welt vorangetrieben. Vor allem seit der Antimalaria-Wirkstoff Arteminisin entdeckt wurde, wofür 2015 der Nobelpreis für Medizin verliehen wurde. Die Forscher hoffen, im „Arzneischatz“ der TCM weitere wirksame Heilstoffe zu entdecken.

Aus unserer Erfahrung entfalten chinesische (und westliche) Kräuter ihre Wirkung am besten, wenn sie in Kombinationen (chinesische Kräuterrezepte) angewendet werden.

Wir möchten hier wieder auf den britischen TCM- und Kräuterexperten Jereny Ross verweisen, der in seiner „Integrativen Chinesen Medizin“ chinesische und westliche Kräuter kombiniert und anwendet. Er bezieht sich dabei nicht nur auf traditionelle Überlieferungen, sondern bezieht auch die Ergebnisse der modernen, pharmologischen und botanischen Forschung ein.

 

Gesamtausgabe_ChenI+II
Gesamtausgabe_ChenI+II

Jeremy Ross –
Integrative Chinesische Medizin

Die Integrative Chinesische Medizin wurde von dem britischen TCM- und Kräuter-Experten Jeremy Ross erarbeitet. Er integriert die chinesische und westliche Kräutertherapie, die er auf der Basis der Chinesischen Syndromdiagnostik verordnet. Er berücksichtigt dabei nicht nur die traditionellen Überlieferungen aus China und aus dem Westen, sondern bezieht sich auch auf die aktuellen Erkenntnisse der modernen pharmakologischen und botanischen Forschung.

Besonders beeindruckend ist das Konzept der differenzialdiagnostischen Fragen, mit dessen Hilfe der Anwender der Integrativen Chinesischen Medizin schnell zu einer sicheren chinesischen Syndromdiagnose kommt. In einem ausgeklügelten Bewertungs- und Entscheidungsprozess können dann die zu der Syndromdiagnose passenden Kräuterrezepte, Akupunktur­punkt­kombinationen und Ernährungs­empfehlungen verordnet und angewendet werden.

Für die Integrative Chinesische Medizin haben wir ein eigenes Informationsportal erstellt: www.integrative-chinese-medicine.com

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Jeremy Ross –
Integrative Chinesische Medizin

Die Integrative Chinesische Medizin wurde von dem britischen TCM- und Kräuter-Experten Jeremy Ross erarbeitet. Er integriert die chinesische und westliche Kräutertherapie, die er auf der Basis der Chinesischen Syndromdiagnostik verordnet. Er berücksichtigt dabei nicht nur die traditionellen Überlieferungen aus China und aus dem Westen, sondern bezieht sich auch auf die aktuellen Erkenntnisse der modernen pharmakologischen und botanischen Forschung.

Besonders beeindruckend ist das Konzept der differenzialdiagnostischen Fragen, mit dessen Hilfe der Anwender der Integrativen Chinesischen Medizin schnell zu einer sicheren chinesischen Syndromdiagnose kommt. In einem ausgeklügelten Bewertungs- und Entscheidungsprozess können dann die zu der Syndromdiagnose passenden Kräuterrezepte, Akupunktur­punkt­kombinationen und Ernährungs­empfehlungen verordnet und angewendet werden.

Für die Integrative Chinesische Medizin haben wir ein eigenes Informationsportal erstellt: www.integrative-chinese-medicine.com

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Gesamtausgabe_ChenI+II

Chinesische Akupunktur und Moxibustion

„Zhen Jiu“ („Stechen und Brennen“), so wird in China die Akupunktur genannt. Damit wird klar ausgedrückt, dass auch die Moxibustion (das Erwärmen von Akupunkturpunkten mit entzündeter Beifußwolle) zum Stechen von Nadeln gehört. Und nicht nur das: Auch Schröpfen, der Mikroaderlass und das Beklopfen der Haut mit einer so genannten Pflaumenblütennadel (dies ist ein hammerförmiges Instrument, an dessen Kopfteil neun kleine Nadeln eingebaut sind) gehören zum Zhen Jiu.

In der Vorstellungen eines TCM-Arztes ist die Wirkung dieser Therapiemethoden, dass sie das freie Fließen von Qi und Blut-Xue wieder herstellen. Dies ist dann notwendig, wenn sich das Qi und das Blut-Xue gestaut haben oder in die falschen Richtung fließen. Zu dieser Vorstellung kommt der TCM-Arzt, wenn ein Patient myofasziale oder neuropathische Schmerzen zeigt. Akupunktur, Moxibustion und die anderen Verfahren sind also in erster Linie Methoden der Schmerztherapie.

Die Akupunktur ist bei uns im Westen, das am weitesten verbreitete Verfahren der TCM. Allerdings sind wir der Meinung, dass mittlerweile deutliche Unterschiede zwischen einer westlichen Akupunktur und der original-chinesischen Akupunktur gibt.

Für diese original-chinesische Akupunktur haben wir ein eigenes Informationsportal erstellt: www.akupunktur-expert.info

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Chinesische Akupunktur und Moxibustion

„Zhen Jiu“ („Stechen und Brennen“), so wird in China die Akupunktur genannt. Damit wird klar ausgedrückt, dass auch die Moxibustion (das Erwärmen von Akupunkturpunkten mit entzündeter Beifußwolle) zum Stechen von Nadeln gehört. Und nicht nur das: Auch Schröpfen, der Mikroaderlass und das Beklopfen der Haut mit einer so genannten Pflaumenblütennadel (dies ist ein hammerförmiges Instrument, an dessen Kopfteil neun kleine Nadeln eingebaut sind) gehören zum Zhen Jiu.

In der Vorstellungen eines TCM-Arztes ist die Wirkung dieser Therapiemethoden, dass sie das freie Fließen von Qi und Blut-Xue wieder herstellen. Dies ist dann notwendig, wenn sich das Qi und das Blut-Xue gestaut haben oder in die falschen Richtung fließen. Zu dieser Vorstellung kommt der TCM-Arzt, wenn ein Patient myofasziale oder neuropathische Schmerzen zeigt. Akupunktur, Moxibustion und die anderen Verfahren sind also in erster Linie Methoden der Schmerztherapie.

Die Akupunktur ist bei uns im Westen, das am weitesten verbreitete Verfahren der TCM. Allerdings sind wir der Meinung, dass mittlerweile deutliche Unterschiede zwischen einer westlichen Akupunktur und der original-chinesischen Akupunktur gibt.

Für diese original-chinesische Akupunktur haben wir ein eigenes Informationsportal erstellt: www.akupunktur-expert.info

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Akupunkturkombinationen

Tuina – Chinesische Manuelle Therapie

„Stechen mit den Fingern“, so wird in China die Tuina-Therapie bezeichnet. Das bedeutet: Der TCM-Arzt weiß, dass er mit bestimmten manuellen Techniken die gleichen Wirkungen erzielen kann, wie mit Akupunktur. Also ist die Tuina-Therapie auch Schmerztherapie und vor allem bei myofaszialen Schmerzzuständen und orthopädischen Indikationen angezeigt.

Die Tuina-Therapie beschreibt 18 grundlegende Techniken, die für manualtherapeutisch ausgebildete westliche Ärzte und Therapeuten leicht erlernbar sind. Viele der Tuina-Techniken ähneln den Techniken der westlichen Massage und Manuellen Therapie.

Das Besondere an der Tuina-Therapie ist allerdings, dass sie entsprechend der chinesischen Meridian- und Akupunkturpunkttherapie angewendet wird. Dies mag der Grund für Ihre hervorragende Wirksamkeit sein.

Zum Erlernen der Tuina-Therapie haben wir ein Online-Videotraining bestehend aus über 70 Videos erarbeitet: www.tuina.expert 

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Tuina – Chinesische Manuelle Therapie

„Stechen mit den Fingern“, so wird in China die Tuina-Therapie bezeichnet. Das bedeutet: Der TCM-Arzt weiß, dass er mit bestimmten manuellen Techniken die gleichen Wirkungen erzielen kann, wie mit Akupunktur. Also ist die Tuina-Therapie auch Schmerztherapie und vor allem bei myofaszialen Schmerzzuständen und orthopädischen Indikationen angezeigt.

Die Tuina-Therapie beschreibt 18 grundlegende Techniken, die für manualtherapeutisch ausgebildete westliche Ärzte und Therapeuten leicht erlernbar sind. Viele der Tuina-Techniken ähneln den Techniken der westlichen Massage und Manuellen Therapie.

Das Besondere an der Tuina-Therapie ist allerdings, dass sie entsprechend der chinesischen Meridian- und Akupunkturpunkttherapie angewendet wird. Dies mag der Grund für Ihre hervorragende Wirksamkeit sein.

Zum Erlernen der Tuina-Therapie haben wir ein Online-Videotraining bestehend aus über 70 Videos erarbeitet: www.tuina.expert 

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Yang Sheng –  Gesundheitscoaching mit TCM-Methoden

„Keine TCM-Therapie ohne Yang-Sheng-Coaching.“ oder „Gesundheitsförderung und Prävention gehen vor Therapie.“, so die wichtigen Prinzipien der TCM, die beide das Gleiche meinen: Der TCM-Arzt sieht den einzelnen Menschen in der Verantwortung für die eigene Gesundheit bzw. bezieht den Kranken in den Genesungsprozess ein, indem er seine Eigeninitiative fordert.

Gesunde Ernährung, Selbstmassagetechniken, Meditation und Heilgymnastik sollen den Menschen gesund halten und, wenn er doch krank geworden ist, in seiner Heilung unterstützen. Diese Techniken bringen seit jeher chinesische Ärzte ihren Mitmenschen und Patienten bei, was im modernen Sinne einem Gesundheitscoaching entspricht.

Diese TCM-Methoden der Eigeninitiative werden unter dem Begriff Yang Sheng (TCM-Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention) zusammengefasst

Für das Yang Sheng haben wir ein eigenes Informationsportal erstellt: www.yangsheng-gesund-leben.de

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Yang Sheng –  Gesundheitscoaching mit TCM-Methoden

„Keine TCM-Therapie ohne Yang-Sheng-Coaching.“ oder „Gesundheitsförderung und Prävention gehen vor Therapie.“, so die wichtigen Prinzipien der TCM, die beide das Gleiche meinen: Der TCM-Arzt sieht den einzelnen Menschen in der Verantwortung für die eigene Gesundheit bzw. bezieht den Kranken in den Genesungsprozess ein, indem er seine Eigeninitiative fordert.

Gesunde Ernährung, Selbstmassagetechniken, Meditation und Heilgymnastik sollen den Menschen gesund halten und, wenn er doch krank geworden ist, in seiner Heilung unterstützen. Diese Techniken bringen seit jeher chinesische Ärzte ihren Mitmenschen und Patienten bei, was im modernen Sinne einem Gesundheitscoaching entspricht.

Diese TCM-Methoden der Eigeninitiative werden unter dem Begriff Yang Sheng (TCM-Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention) zusammengefasst

Für das Yang Sheng haben wir ein eigenes Informationsportal erstellt: www.yangsheng-gesund-leben.de

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